Deportation der Juden
Einführung
Erste Deportation 1939
»Generalgouvernement«
Lodz/Litzmannstadt
»Reichskommissariat Ostland«
»Aktion Reinhard«
Auschwitz
Theresienstadt
Treblinka
# Besetztes Europa
Demographie  1938-1945
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Deportationen aus dem besetzten Europa

Mit der Zerschlagung der Tschechoslowakei und der Besetzung weiter Teile Europas durch die Deutsche Wehrmacht zu Beginn des Zweiten Weltkriegs gelangte der Großteil der auf dem europäischen Kontinent befindlichen Flüchtlinge wieder in den nationalsozialistischen Machtbereich.

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Tschechoslowakei

Karl MeiselBereits nach dem Bürgerkrieg im Februar 1934 und dem Verbot der österreichischen Sozialdemokratie waren österreichische Sozialdemokraten und Kommunisten, darunter auch jüdische Funktionäre, über die Grenze in die demokratische Tschechoslowakei geflüchtet. Weitere Flüchtlinge, vor allem Jüdinnen und Juden, folgten nach dem »Anschluss« 1938.

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Ungarn

Schwedischer LegitimationsausweisNach dem »Anschluss« 1938 schloss Ungarn seine Grenzen gegen jede österreichisch-jüdische Einreise. Dennoch fanden hier rund 4.400 Juden aus Österreich Zuflucht: Ein Viertel davon waren Juden ungarischer Staatsangehörigkeit, die ihre Existenzgrundlagen in Österreich gehabt hatten.

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Frankreich

Georg HalpernNach dem »Anschluss« Österreichs im März 1938 flohen unzählige Jüdinnen und Juden sowie politisch Verfolgte nach Frankreich. Auch die Exilorganisationen der österreichischen Sozialdemokraten und Kommunisten wurden 1938 von der Tschechoslowakei nach Paris verlagert.

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Belgien

Ignaz SalzmannVor der Besetzung Belgiens im Frühjahr 1940 umfasste die jüdische Bevölkerung ca. 90.000 Personen. Die überwiegende Mehrheit von ihnen waren Einwanderer und Neuankömmlinge, die nicht oder noch nicht die belgische Staatsbürgerschaft besaßen – darunter befanden sich etwa 1.000 Flüchtlinge aus Österreich.

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Niederlande

Hans L. PrzibramNach der Besetzung Österreichs im März 1938 flüchteten annähernd 500 von den »Nürnberger Gesetzen« betroffene ÖsterreicherInnen in die Niederlande. In Übereinstimmung mit der holländischen Regierung versuchte das Comité voor Bijzondere Joodse Belangen, den Flüchtlingen die Emigration in andere Länder zu ermöglichen.

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Italien

Trotz enger Verbindung zu Nazideutschland und einer eigenen Rassengesetzgebung spielte das faschistische Italien mit seinen anfänglich relativ liberalen Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen eine nicht unbedeutende Rolle als erstes Fluchtziel für die aus Deutschland und Österreich Vertriebenen.

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Jugoslawien

Karl (»Kari«) KrissSowohl die Anzahl als auch das Schicksal der Jüdinnen und Juden aus Österreich, die nach dem »Anschluss« in das diktatorisch regierte Königreich Jugoslawien geflüchtet waren und dort 1941 vom deutschen Überfall auf Jugoslawien überrascht wurden, ist aufgrund der Quellenlage schwierig zu rekonstruieren.

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